Dauermethode

Um die Ausdauer zu verbessern gibt es verschiedene Trainingsmethoden. Die Dauermethode zeichnet sich durch eine geringe bis mittlere Intensität (extensive Belastung)[1] bei hohem Umfang aus, wobei die Belastung wie der Name schon sagt ununterbrochen aufrechterhalten wird.[2] Für die Berechnung der optimalen Herzfrequenz beim Grundlagenausdauertraining  bietet sich folgende Formel an: 

    HF = 170 – Lebensalter + 5  [3] 

Aber auch ein Training nach Gefühl ist denkbar. Es gibt Tage da läuft es sich einfacher und es gibt Tage an denen ein Training nach oben genannter Formel als durchaus anstrengender empfunden wird. Letztlich ist die körperliche Wahrnehmung ein guter Indikator dafür, welche Leistung in einer Trainingseinheit abrufbar ist, ohne den Körper zu überfordern.[4]
Für das Gesundheits-Minimalprogramm nach Dr. Wastl sollte die Trainingshäufigkeit bei 2 x 30 Minuten pro Woche liegen. Dies entspricht in etwa 9-12 km Laufen oder 20-25 km Radfahren in der Woche.
Eine Trainingsaufwand von 3 x 60 Minuten bzw. 6 x 30 Minuten sind für das Gesundheits-Optimalprogramm vorgesehen. Dies entspricht ca. 35 km Laufen bzw. 70 km Radfahren pro Woche.[5]

Treten beim Joggen körperliche Beschwerden, die über einen Muskelkater hinausgehen, auf bietet es sich an einen Blick in „Die Laufbibel“ von Dr. Matthias Marquardt zu werfen. Hier werden zahlreiche lauftypische Verletzungen und deren Ursachen aufgezeigt.





[1] vgl. Wastl o.J., S. 4. Verfügbar unter: http://www.sportwissenschaft.uni-wuppertal.de/personal/wastl/Materialien/p_pics/H03-Methodik-AD.pdf
[2] vgl. Wastl o.J., S. 23. Verfügbar unter: http://user.phil-fak.uni-duesseldorf.de/~wastl/Wastl/Pruefung/07-Ausdauer.PDF
[3] Wastl o.J., S. 27. Verfügbar unter: http://user.phil-fak.uni-duesseldorf.de/~wastl/Wastl/Pruefung/07-Ausdauer.PDF
[4] vgl. Marquardt et al. 2005, S. 160 f
[5] vgl. Wastl o.J., S. 28. Verfügbar unter: http://user.phil-fak.uni-duesseldorf.de/~wastl/Wastl/Pruefung/07-Ausdauer.PDF